Praxisklinik
Dr.Nellessen
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Nach seinem Studium der Humanmedizin in Düsseldorf begann Dr. Nellessen seine chirurgische Ausbildung am 01.05.1993 in der Abteilung für Unfall- und Wiederherstellungschirurgie im Evangelischen Krankenhaus Dinslaken unter der Leitung von Chefarzt Dr. W. Podlatis. Einer sehr intensiven AIP-zeit folgte die Übernahme als Assistent. Hiernach wechselte Dr. Nellessen im September 1995 hausintern in die Abteilung für Allgemein-, Visceral-, Gefäß- und Thoraxchirurgie unter der Leitung von Chefarzt Dr. H.-W. Kuhlmann. Dort konnte er fundierte Kenntnisse der operativen Versorgung aller Organsysteme gewinnen, zuletzt wurde Dr. Nellessen für eine leitende Funktion in der Gefäßchirurgie aufgebaut. Aus Neigung zur Unfallchirurgie wechselte Dr. Nellessen im Juni 1999 zurück in die Abteilung für Unfall- und Wiederherstellungschirurgie, jetzt unter der Leitung der Chefärzte Dr. W. Podlatis und Dr. J. Schmitz. Unter der Protektion von Dr. J. Schmitz wurde für ihn ein Wechsel zu Prof. Dr. A. Ekkernkamp und seinem leitenden Oberarzt Prof. Dr. P. Ostermann im Unfallkrankenhaus Berlin-Marzahn ermöglicht. Dort hat Dr. Nellessen von August 2000 bis September 2002 als Facharzt für Chirurgie in einem Krankenhaus der Maximalversorgung gearbeitet. Im August hat er in Berlin den Schwerpunkt Unfallchirurgie abgeschlossen. Hiernach wechselte Dr. Nellessen mit seinem damaligen Oberarzt Dr. med. Stephan Elenz nach Mülheim an der Ruhr und wurde Oberarzt in der Abteilung für Unfall- und Wiederherstellungschirurgie unter Leitung von Herrn Dr. Elenz. Alle Osteosyntheseverfahren bis hin zur Stabilisierung der Wirbelsäule, sowie endoprothetische Versorgungen von Hüft-, Knie- und Schultergelenk mit Wechseloperationen wurden durch die Abteilung versorgt. Ab Januar 2004 wurde die Knieendoprothetik mit dem Ci-System der Firma DePuy computernavigiert durchgeführt. Dieses Projekt wurde vornehmlich durch Dr. Nellessen betreut. Daher konnte ab Februar 2005 ein Hospitationsvertrag mit der Firma DePuy abgeschlossen werden, wonach Gäste aus Deutschland und Skandinavien ein Teaching an der Ci-Maschine durch ihn erfuhren. Nach mittlerweile 600 navigierter Knie-Endoprothesen wurde Dr. Nellessen in die Faculty von DePuy i-Orthopedics aufgenommen und hat bisher zweimal im ESI Hamburg vorgetragen. Die Nagelsysteme der Firma Smith&Nephew hatte Dr. Nellessen bereits seit der Zeit in Berlin kontinuierlich eingesetzt. Daher wurde er Anfang des Jahres 2005 gebeten, die Markteinführung des Proximalen Humerusnagel (Trigen PHN) sowie das winkelstabile Plattensystem (Periloc) zu unterstützen. Nach gutem klinischem Einsatz der Implantate hat Dr. Nellessen dann zwei Workshops beim 1. Kongress für Alterstraumatalogie in Münster (Prof. Raschke) im September 2005 geleitet. Im Dezember 2005 wechselte Dr. Nellessen nach langer Überlegung heimatnah ins AKH Viersen in die Abteilung für Unfall- und Wiederherstellungschirurgie unter Leitung von Dr. Peter Könings und besetze seither die leitende Oberarztstelle. Das gesamte unfallchirurgische Spektrum wird hier vertreten neben der Hüft-, Knie- und Schulterendoprothetik.
Seit 1995 hat Dr. Nellessen sich kontinuierlich um die Abrechnung orthopädischer und unfallchirurgischer Patienten gekümmert. Nach Schulung zum DRG-Beauftragten im Unfallkrankenhaus Berlin und weiteren Schulungen im Krankenhausmanagement oblag ihm das Controlling der gesamten unfallchirurgischen Klinik in Mülheim, sowie in Viersen.
Als eigenständiger, arthroskopischer Operateur hat Dr. Nellessen kontinuierlich die Hospitation bei namhaften, arthroskopisch tätigen Kollegen gesucht ( Prof. Dr. Strobel, Straubing/Bad Griesbach; Dr. Schäferhoff, Köln; Dr. Jensen, Hamburg), so dass er, neben anderen Versorgungen am Kniegelenk, eine sichere Ersatzplastik am vorderen Kreuzband anbieten kann. Es besteht eine Zulassung zum D-Arztverfahren der Berufsgenossenschaften für die Versorgung von Arbeits- und Wegeunfälle.
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